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TCM Blog

Hagebutte

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Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm. Ich denke, dass fast jeder das Kinderlied aus dem Jahre 1843 kennt. Gemeint ist bei diesem Lied die Hagebutte.

Und um die geht´s heute auch bei mir.

Die Hagebutte wird auch Wildrose oder Heckenrose bezeichnet. Die knallroten Früchte versorgen uns in erster Linie mit Vit C, aber auch das Vitamin B & K, Eisen und Betakarotin steckt in ihr.

Durch den sauren Geschmack bewahrt die Hagebutte aus Sicht der TCM unser Qi, Körpersäfte, Blut und unser Yin – das Nieren Yin ganz besonders. Die Superfrucht kommt bei Anämie (Blutmangel), Scheideninfektionen mit Ausfluss, Gebärmuttersenkung oder Osteoporose zum Einsatz. Auch bei zu starken Monatsblutungen oder schmerzhaften Monatsblutungen kann sie uns unterstützen.

Jetzt ist eine super Zeit um diese Früchte zu ernten (Achtung Dornen). Sie wachsen an Wald und Wiesen Rändern und sind nicht zu übersehen. Man kann sie trocknen und einen Tee oder die getrockneten Früchte als Pulver zermahlen (Achtung, hier braucht

 man einen guten Mixer da die Schale und die Nüsschen sehr hart sind). Das Pulver gibt man sich dann zb übers Porridge. Beim Schneiden der Früchte empfiehlt es sich ev. Handschuhe zu tragen da sich auf den Nüsschen (im Innern der Hagebutte) Brennhaare befinden.

Die größte Wirkung erzielt man, wenn man 2 EL getrocknete Hagebutten mit 300ml Wasser über Nacht stehen lässt und am nächsten Tag für ca. 10min aufkocht.
Den Tee sollte man dann mit einen Papierfilter abseihen damit man die Härchen nicht mittrinkt – manchen machen diese Härchen nichts aus, andere verspüren ein leichtest jucken im Hals (früher hat man Juckpulver aus diesen Härchen gemacht). Bitte wundert euch nicht, wenn der Tee nicht so eine schöne rote Farbe hat, wie man ihn dann vielleicht von einem gekauften Hagebuttentee kennt, oft sind hier noch Farbstoffe dabei.